Blumensamen

Es gibt unendlich viele Blumenarten. Sie unterscheiden sich in Form, Farbe, Ansprüchen, Anbaugebiet, Blühdauer und vielem mehr. Gesäte Blumen gibt es sowohl als einjährige Pflanzen, als auch als wiederkehrende Blume, die einen auch in der zweiten Saison im folgenden Jahr erfreuen.
Entscheidet man sich für Blumensamen kann man von Anfang an den Prozess den wachsen beobachten. Der Boden muss vorbereitet werden, das Saatgut ausgesucht, zur Keimung vorbereitet, um anschließend eingepflanzt zu werden.

Blumen können nur dann optimal wachsen und gedeihen, wenn man bereits von Anfang an auf Qualität achtet. Die Blumensamen sollten frisch sein, damit sie gut keimfähig sind. Bereits beim kaufen ist es ratsam auf gute Ware achten. Älteres oder sogar bereits feucht gewordene Samen keimen nur schwer und bringen nicht die Ergebnisse hervor, die man sich als Gärtner wünscht, Doch zum Glück wird besonders hier in der Schweiz Qualität groß geschrieben, so dass man sich schon bald an der eigenen Blumenpracht erfreuen wird.
Bei Blumensamen unterscheidet man generell zwischen Kaltkeimer, Lichtkeimer und Dunkelkeimer. Kaltkeimer benötigen eine kalte und feuchte Umgebung um auszutreiben. Sie haben meist eine etwas härtere und dickere Samenschale. Am besten eignet sich eine Lagerung zwischen einem und drei Monaten im feuchten Sand, um sie anschließend auszusäen. Zu den Kaltkeimern zählen Blumen wie Mohn, Veilchen, Silberdistel, Glockenblumen und viele Rosen.

Lichtkeimer darf man nicht mit Erde zudecken. Stattdessen werden die Blumensamen mit ein wenig Sand vermischt, ausgesät, angedrückt und dann nur leicht mit feinem Sand bestreut. Bei der Befeuchtung muss man vorsichtig vorgehen, um das Saatgut nicht weg zu schwemmen. Beispiele für derartige Blumen sind Fingerhut, Nelken, Scheinmohn, fleißige Lieschen, Grasnelken, Arnika oder Marienglockenblumen.

Dunkelkeimer hingegen benötigen die Dunkelheit um keimen zu können. Sie müssen mit Erde bedeckt und dunkel gelagert werden, damit sie optimal heranwachsen. Der Grund dafür liegt darin, dass die Blumensamen das grünblaue Phytochrom enthalten, welches das dunkelrote Licht absorbiert. Bei den Lichtkeimern filtert das bläuliche Phytochrom den hellroten Anteil des Sonnenlichts. Bei beiden Keimlingen ist dieser Vorgang das Signal, welches benötigt wird, um auszutreiben. Dunkelkeimer sind Lupinen, Petunie, Rittersporn, Stiefmütterchen, Christrosen, Vergissmeinnicht, Eisenhut oder die Steinnelke.
Vorrausetzung für die richtige Keimung ist bei allen Blumensamen genügend Feuchtigkeit. Nur wenn ausreichend Wasser vorhanden ist, kann die harte Schale der Samen durchdrungen werden.

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